Weihnachtsgedichte

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Weihnachtsgedichte
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- am Weihnachtsabend
- Knecht Ruprecht
- Weihnachtsabend
- Weihnachtslied
- Weihnachtsspaziergang
- zur Weihnachtszeit
- wie man das Christkind beherbergen soll



Besinnliche Gedichte für Weihnachten, klassische und moderne, sowie Text-
Beispiele, Bilder Sprüche und Zitate für Karten, Bücher- und Geschenk-Tipps.


Grosse Stille

Grosse Stille über deinem weissen Reich,
Die Menschen träumen und Flocken fallen weich.
Ohne viel zu fragen,
Wir haben dich verstanden Welt.
Mehr in uns ruhen, wolltest du uns sagen,
Wir wissen, es ist höchste Zeit!

(© Monika Minder)

Winterbild mit kurzem Gedicht

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Wähle Worte mit Bedacht,
denke in die Tiefe,
verschenke ungedacht
vor allem Liebe.

(© Monika Minder)



Weitere Weihnachtsgedichte
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Weihnachtszeit


Wenn Orgelbrausen durch die Kirche zieht
Und Glockenklang im Herzen rührt
Wenn Kinder stehen bleiben
Und staunend auf die Lichter zeigen
Wenn durch den Tannenwald, den düstern
Die Zweige fröhlich flüstern
Und tausend selige Gedanken
Durch den Himmel tanzen -

Dann kommt für die ganze Welt
Die schönste aller Zeit -

Die Weihnachtszeit!

(© Monika Minder)




Zeit für ein Danke

Wieder ein Stück Weg hinter mir gelassen,
Zeit, das ein und andere abzuschliessen.
Vergangenes wertschätzen,
das Gute weiterleben lassen,
aus dem Schlechten lernen.
Mit dem kleinen Wort Danke
Grosses aussprechen
und damit im Guten
den Weg nach vorne gehen.

(© Monika Minder)


Winterbild mit Gedicht

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Ein kleines Wort DANKE findet zu dir,
weil grosse Worte für alles, was ich sagen möchte,
zu klein sind dafür.

(© Monika Minder)



Mehr Weihnachtsgedichte
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Weisse Flöckchen tanzen


Weisse Flöckchen tanzen, leise, sacht,
Stille zieht durch diese Nacht.
Kerzenflammen, Glockenklingen,
Kinder fröhlich Lieder singen.
So mancher hat im Herzen drinnen
Ein paar Tränen, die sich erinnern.

(© Monika Minder)




Die ersten Tannenbäume

Jetzt werden wieder wach die Kinderträume
und hergebracht die ersten Tannenbäume.
Mit Lichterglanz beschmückt für eine holde Zeit,
in der sie um die Wette leuchten mit der Herrlichkeit.

Egal, wie frostig sich die Welt auch gibt,
ein kleines Licht schon wärmt sich hier,
und hebt den frommen Wunsch von mir,
dass bitte sich der Mensch nicht in der Gier verliert.

(© Monika Minder)


Weihnachtsbild mit kurzem Weihnachtsgedicht

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Es trägt der Sehnsucht Hoffnung
dich in die stille Zeit.
Sie wächst aus dem Geheimnis
und macht die Seele weit.

(© Monika Minder)


> mehr kurze Weihnachtsgedichte




Liebe fängt im eignen Herzen an

Es prasselt ein Feuer im Kamin
Draussen fällt leise der Schnee.
Die Nächte rufen nach einem neuen Sinn
Viele Herzen tun weh.

Wir zünden eine Kerze an
Und glauben an das Wunder.
Doch Liebe fängt im eignen Herzen an
Der Zauber hat im Echtsein seine Stunden.

(© Monika Minder)




Vertraue

Vertraue
gehe entschlossen und mutig
wenn die Träume rufen
wenn die Sehnsucht deine Seele streift
und mit dem Wasser der Hoffnung giesse
den Boden, wenn er trocken wird

Vertraue
male beharrlich deine Träume
in Hefte, auf Papier, Strassen und Wände
und erzähle von dem, was blühen will
auch den Tauben und Blinden
und singe und summe die Melodie der
Erlösung
Hand in Hand mit deiner Angst und
Einsamkeit

und mit dem Wasser der Hoffnung giesse
den Boden, wenn er trocken wird.

(© Iris Horstmann, Stuttgart)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Frau Horstmann.




Ich liebe deine Stille

Ich liebe
deine Stille
Nacht du Heimat
Wahrheit
in der lauten Fülle.

Ich liebe
deine zahllosen Lichter
Traum der Weisheit
Mut
sang ich aus deinen Worten.

(© Monika Minder)


Bild mit Weihnachtsschmuck und kurzem Vers

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Mir klingt ein Lied aus Ohren
Uralter Zaubernacht:
Es ward das Licht geboren!
Es schwand die längste Nacht.

(Ernst Rauscher 1834-1919, österr. Schriftsteller)




Mehr besinnliche Weihnachtsgedichte
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Manchmal


Manchmal haben wir die Weihnachtszeit ganz gern
Manchmal bleiben wir dem Kinderjubel fern.
Vielleicht im Augenblick einer stillen Stunde
Sehnt sich das Herz zurück in eine frohe Runde.
Neues Spielzeug und den Duft der Kerzen
Das Herz im Wehmutsschmerze.
Wie wenig brauchte es für ein kleines Glück?
Ein Schritt nach vorne statt zurück.

(© Monika Minder)




Wann fängt Weihnachten an?

Wenn mitten im Winter eine Rose aufblüht,
der Schmetterling leuchtend bunt durch den Garten zieht,
die Nachtigall ein Lied der Hoffnung singt
und zwischen Menschen Freundschaft und Glück erklingt.
Wenn mitten im Streit Versöhnung beginnt,
es selbst zwischen Feinden wieder richtig stimmt,
der Reiche mit dem Hungrigen teilt
und der Lahme zum Regenbogen eilt.
Wenn mitten im Leid die Not gewendet,
das Dunkel des Todes durch Licht beendet,
ein Kind wichtiger als alles ist
und Du ganz Du selber bist,
dann fängt Weihnachten an!

(© Hermann-Josef Frisch, Overath)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von H.J. Frisch.




Zauberwelt

Weihnachtszeit
Zauberwelt
Glitzerkugeln
Flockenflaum
Kindertraum
Augen kugeln
Lichterglanz
Stiller Tanz
Zauberwelt
Weihnachtszeit.

(© Monika Minder)




Weihnachtswunsch

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit
viel Kerzenlicht und Heiterkeit.
Und dass der Schein der Zeit
erwache aus der Dunkelheit.
Lichterglanz und süsser Duft
liegen leicht in dieser Luft.
Leg dein eignes Reich in diese Welt
Sie braucht es - gerade in dieser Zeit.

(© Monika Minder)


> weitere Weihnachtswünsche


Weihnachtsbild mit Spruch über Hoffnung

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Jede Hoffnung ist ein Licht auf Zeit
jedes Licht eine Hoffnung für die Ewigkeit.

(© Monika Minder)



Mehr Gedichte für Weihnachten
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Könnten Herzen zur Krippe werden


Schnell eilen die Tage dahin,
Die Natur vergräbt sich in die Nacht.
Was alles neu beginnt,
Hast du dir ausgedacht.
Der Schmerz, die Lust,
Das Leben in der Brust.
Ach, könnten Herzen doch zur Krippe werden
Wieviel Liebe gäbe es mehr auf unsrer Erde!

(© Monika Minder)




Süsser Friede

Tannen strecken ihre Zweige aus,
Erleuchten jeden Pfad.
Bald bist auch du zu Haus,
Verlässt den langen Tag.
Was will der Schmerz in dieser Nacht,
Was rüttelt er dich nieder?
Wo Herrlichkeit im Herzen lacht,
Lebt süsser Friede!

(© Monika Minder)




Wenn die Sterne den Himmel schmücken

Wenn die Sterne den Himmel schmücken
Und die Finsternis zu strahlendem Licht wird,
Wenn Menschen sich liebend küssen
Und kein Schatten sich verbirgt,
Dann ist Weihnachten!

Wenn der Mond die Nacht farbig macht
Und die Dunkelheit vertreibt,
Wenn Hoffnung aus deinen Augen lacht
Und Kummer dem Wohlgefallen weicht,
Dann ist Weihnachten!

(© Monika Minder)




In den Sternen lesen

In den Sternen lesen
Ob ich gut gewesen
Ob mein Lieben
Ob mein Hoffen
Nicht für Nichts gewesen.

Mein Herz ist für dich offen
Zeit heile mich!
Mit deinen Zaubersternen
Möcht ich das Leben lieben lernen.

(© Monika Minder)


Weihnachtsbild mit Spruch über Geburt Jesu

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Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte,
sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.

(Martin Luther 1483-1546, deutscher Theologe)







Bekannte und klassische Weihnachtsgedichte
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Morgen kommt der Weihnachtsmann


Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn' und Säbel, und noch mehr,
Ja, ein ganzes Kriegsheer
Möcht' ich gerne haben!

Bring' uns, lieber Weihnachtsmann,
Bring' auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Pantherthier,
Ross und Esel, Schaf und Stier,
Lauter schöne Dinge!

Doch du weisst ja unsern Wunsch,
Kennst ja unsre Herzen.
Kinder, Vater und Mama,
Auch sogar der Grosspapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.

(A.H. Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)




Die Glocken

Ich hörte euer sonder Geläute
Es weckte in mir eine sondere Freude
Es schienen darin bekannte Stimmen
Wunderbar ineinander zu schwimmen.

Als ich schwach war da liess euer Klingen
Vor Reue des Herzens Saiten zerspringen
Und alle Stärke es von mir trug
In der Frage: klingt Wahrheit ihr oder Trug?

Nun fürcht ich euren Schall nicht mehr ..
Nur weiter nur weiter! es regt mich nicht sehr.
Ich höre nichts aus euren Tönen
Als hoffen vergessen versöhnen.

(Stefan George 1868-1933, deutscher Lyriker)




Wenn keiner mehr an Wunder glaubt

Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,
dann wird's auch keins mehr geben.
Denn wer der Hoffnung sich beraubt,
dem fehlt das Licht zum Leben.

Wenn keiner mehr darauf vertraut,
dass Wunder noch geschehen,
wie soll der Mensch in seiner Haut
sein Leiden überstehen?

Wenn keiner mehr an Wunder glaubt,
musst du's allein riskieren:
Im Baum des Lebens, grün belaubt,
sind täglich Wunder aufzuspüren.

(Elli Michler 1923, deutsche Lyrikerin)

aus: Hoffnung © Don Bosco Verlag, München 2006.
Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Don Bosco Verlages.




Der Weihnachtsbaum

Von allen den Bäumen jung und alt,
Von allen den Bäumen gross und klein,
Von allen in unserm ganzen Wald,
Was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
Den heute mir bringt der Weihnachtsmann. -

Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
Dann holet er ihn bei Sternenschein
Und schlüpfet, eh' einer sich's gedacht,
Gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
Hängt Kuchen und Nüss' und Äpfel dran:
So macht er uns Alle freudenreich,
Der liebe, der gute Weihnachtsmann.

(A.H. Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)




Weihnachtslied

Mir klingt ein Lied in Ohren
Aus uralt heil'ger Nacht:
Ein Kindlein ward geboren,
Das hat uns Heil gebracht!

Trüb durch den Nebel flimmern
Die Sterne allzumal -
Doch hell und heller schimmern
Die Lichter d'rin im Saal.

Da quillt und wogt entgegen -
- Wenn silbern die Glocke ruft -
Wie aus des Wald's Gehegen
Lebendig warmer Duft.

Da grünt zu holdem Troste
Des Lebens Unterpfand -
Ob auch im Todesfroste
Erstarrt das ganze Land.

Da wandelt ein Beglücken
Von Hand zu Hand, da sprüht
Ein strahlendes Entzücken
Im Auge und Gemüt!

Ja! dem Beglückungstriebe,
O schöne Weihnachtszeit,
Hat dich die ew'ge Liebe
Zu allererst geweiht!

Mir klingt ein Lied in Ohren
Uralter Zaubermacht:
Es ward das Licht geboren!
Es schwand die längste Nacht!

(Ernst Rauscher 1834-1919, österreichischer Schriftsteller)




Weihnachten

Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süsser Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

(A.H. Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)




Zu Weihnachten

So kommst du in mein altgewordnes Leben,
Kommst wieder, Weihnacht, selig Kinderfest,
Willst mir den ersten Traum noch einmal geben,
Hältst lächelnd noch das Kind im Manne fest!

Wenn’s Frühling wird, halt ich mein Weib im Arm
Und feire Auferstehungsfest hinieden.
An ihrem jungen Herzen treu und warm
Hat mir der Herr ein Frühlingsfest beschieden.

Jetzt geht er um mit stiller Geistesmacht,
Und horcht und klopft und lauscht nach seinen Lieben.
Er flüstert in der dunklen Winternacht:
Ihr alten Kinder, seid ihr wach geblieben?

Will sich der Lenz an meines Weibes Herzen
Dem alten Menschen fröhlich jung erneu’n:
Oh, lasst mich auch für herbe Winterschmerzen,
Lasst mich ein Kind mit meinen Kindern sein!

(Gustav Kühne 1806-1888, deutscher Schirftsteller)




Weihnacht

Wie bewegt mich wundersam
Euer Hall, ihr Weihnachtsglocken,
Die ihr kündet mit Frohlocken,
Dass zur Welt die Gnade kam.

Überm Hause schien der Stern,
Und in Lilien stand die Krippe,
Wo der Engel reine Lippe
Hosianna sang dem Herrn.

Herz, und was geschah vordem,
Dir zum Heil erneut sich's heute:
Dies gedämpfte Festgeläute
Ruft auch dich nach Bethlehem.

Mit den Hirten darfst du ziehn,
Mit den Königen aus Osten
Und in ihrer Schar getrosten
Muts vor deinem Heiland knien.

Hast du Gold nicht und Rubin,
Weihrauch nicht und Myrrhenblüte:
Schütt' aus innerstem Gemüte
Deine Sehnsucht vor ihm hin!

Sieh, die Händchen zart und lind
Streckt er aus, zum Born der Gnaden,
Die da Kinder sind, zu laden,
Komm! Und sei auch du ein Kind!

(Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker)




Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die grösste ist.

(Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller)




Die Nacht vor dem Heiligen Abend

Die Nacht vor dem Heiligen Abend,
Da liegen die Kinder im Traum;
Sie träumen von schönen Sachen
Und von dem Weihnachtsbaum.

Und während sie schlafen und träumen,
Wird es am Himmel klar,
Und durch den Himmel fliegen,
Drei Engel wunderbar.

Sie tragen ein holdes Kindlein,
Das ist der Heilge Christ;
Er ist so fromm und freundlich,
Wie keins auf Erden ist.

Und wie es druch den Himmel
Still über die Häuser fliegt,
Schaut es in jedes Bettchen,
Wo nur ein Kindlein liegt.

Und freut sich über alle,
Die fromm und freundlich sind;
Denn solche liebt von Herzen,
Das liebe Himmelskind.

Wird sie auch reich bedenken
Mit Lust aufs allerbest,
Und wird es schön beschenken
Zum lieben Weihnachtsfest.

Heut schlafen schon die Kinder
Und sehn es nur im Traum,
Doch morgen tanzen und springen
Sie um den Weihnachtsbaum.

(Robert Reinick 1805-1934, deutscher Maler und Dichter)




Christbaumfeier

Piano, Geige: Hupf mein Mädel (forte),
Im Christbaum zucken gelblich ein paar Lichter,
Und an die Rampe tritt Kommis und Dichter
Und stottert stockend tannendufte Worte.
Man trampelt: "Bravo, Bravo" mit den Füssen
Und prostet mit den Krügen nach dem Helden,
Indem sich schon zwei weisse Fräuleins melden,
Mit "Stille Nacht" die Menge zu begrüssen.
Man säuft, man schreit, man giert und man verlost
Die Lebenslust - Rosa, unwiderstehlich,
Bringt lächelnd ihrem Buben bei (allmählich),
Dass er mich Papa ruft. - Na danke. Prost.

(Klabund /Alfred Henschke 1890-1928, deutscher Schriftsteller)




Weihnachten

Markt und Strassen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff 1788-1857, Lyriker und Schriftsteller)




Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutscher Lyriker)



Weitere Gedichte für Weihnachten
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Kurze Weihnachtsgedichte
Weihnachtssprüche








TEXT-BEISPIELE FÜR WEIHNACHTSKARTEN
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1. Textbeispiel mit kurzem Weihnachtsgedicht
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Es bleibt ein kleines Glück
Ein Tropfen nur im grossen Strom
Doch weihnachtlich geschmückt
Wächst in jedem Herzen ein neues Samenkorn.

(Monika Minder
)


Liebe ...

Wir nehmen uns an der Hand und gehen einer schönen Zeit
entgegen, wir lassen uns führen von dem zarten Wink des
Sternenhimmels. Nur so kann etwas wachsen.

Ein herzlich frohes Weihnachtsfest mit deinen Lieben und
viel Freude, Glück und Gesundheit für das neue Jahr
wünscht dir von Herzen dein ...


(© Textbeispiel und Gedicht Monika Minder)




2. Textbeispiel mit Weihnachtsspruch
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Nur in der Stille spricht Gott
das ewige Wort in der Seele.

(Meister Eckhart
)


Lieber ...

Mit weihnachtlichen Grüssen möchte ich dir danke sagen für
so viel bunte Zeit, für Gedanken und Ideen, für Inhalte und
Aufwühlungen, für ein offenes Ohr und Auge, für gemeinsame
Verrücktheiten und stille Zeiten.

Ich wünsche dir und deinen Lieben eine besinnliche und
fröhliche Weihnachtszeit und von Herzen alles Gute für
das neue Jahr.

Dein ...


(© Textbeispiel und Gedicht Monika Minder)

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für jeden Geburtstag.





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