Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte - kurze Weihnachten Gedichte
Sie erhalten hier schöne und besinnliche Weihnachtsgedichte
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeifen und Gewehr ...
Kurzes Weihnachtsgedicht
Weihnachtszeit
Wenn Orgelbrausen durch die Kirche zieht
Und Glockenklang im Herzen rührt
Wenn Kinder stehen bleiben
Und staunend auf die Lichter zeigen
Wenn durch den Tannenwald, den düstern
Die Zweige fröhlich flüstern
Und tausend selige Gedanken
Durch den Himmel tanzen -
Dann kommt für die ganze Welt
Die schönste aller Zeit -
Die Weihnachtszeit!
(© Monika Minder)
Bekanntes Weihnachtsgedicht und Weihnachtslied
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn' und Säbel, und noch mehr,
Ja, ein ganzes Kriegsheer
Möcht' ich gerne haben!
Bring' uns, lieber Weihnachtsmann,
Bring' auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Pantherthier,
Ross und Esel, Schaf und Stier,
Lauter schöne Dinge!
Doch du weisst ja unsern Wunsch,
Kennst ja unsre Herzen.
Kinder, Vater und Mama,
Auch sogar der Grosspapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.
(A.H. Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)
Kurzes Weihnachtsgedicht
Weihnachtswunsch
Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit
viel Kerzenlicht und Heiterkeit.
Und dass der Schein der Zeit
erwache aus der Dunkelheit.
Lichterglanz und süsser Duft
liegen leicht in dieser Luft.
Leg dein eignes Reich in diese Welt
Sie braucht es - gerade in dieser Zeit.
(© Monika Minder)
Bekanntes Weihnachtsgedicht
Der Weihnachtsbaum
Von allen den Bäumen jung und alt,
Von allen den Bäumen gross und klein,
Von allen in unserm ganzen Wald,
Was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
Den heute mir bringt der Weihnachtsmann. -
Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
Dann holet er ihn bei Sternenschein
Und schlüpfet, eh' einer sich's gedacht,
Gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
Hängt Kuchen und Nüss' und Äpfel dran:
So macht er uns Alle freudenreich,
Der liebe, der gute Weihnachtsmann.
(A.H. Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)
Kurzes Weihnachtsgedicht
Verzaubert liegt die Welt in weiss
Verzaubert liegt die Welt in weiss
Noch immer fallen Flocken leis.
Verzaubert scheint die Sternenzeit
Und immer wieder werden Herzen weit.
(© Monika Minder)
Weihnachtsgedicht
Weihnachten
Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süsser Lust und Pein.
O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.
(A.H. Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)
Kurzes Weihnachtsgedicht
Heilige Nacht
Still ist es in der Heiligen Nacht
Alles hält den Atem an
Wie wenn jemand über alles wacht
Geht bald ein Lichtlein an.
(© Monika Minder)
Weihnachtsgedicht
Weihnacht
Wie bewegt mich wundersam
Euer Hall, ihr Weihnachtsglocken,
Die ihr kündet mit Frohlocken,
Dass zur Welt die Gnade kam.
Überm Hause schien der Stern,
Und in Lilien stand die Krippe,
Wo der Engel reine Lippe
Hosianna sang dem Herrn.
Herz, und was geschah vordem,
Dir zum Heil erneut sich's heute:
Dies gedämpfte Festgeläute
Ruft auch dich nach Bethlehem.
Mit den Hirten darfst du ziehn,
Mit den Königen aus Osten
Und in ihrer Schar getrosten
Muts vor deinem Heiland knien.
Hast du Gold nicht und Rubin,
Weihrauch nicht und Myrrhenblüte:
Schütt' aus innerstem Gemüte
Deine Sehnsucht vor ihm hin!
Sieh, die Händchen zart und lind
Streckt er aus, zum Born der Gnaden,
Die da Kinder sind, zu laden,
Komm! Und sei auch du ein Kind!
(Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker)
Kurzes Weihnachtsgedicht
Könnten Herzen zur Krippe werden
Schnell eilen die Tage dahin,
Die Natur vergräbt sich in die Nacht.
Was alles neu beginnt,
Hast du dir ausgedacht.
Der Schmerz, die Lust,
Das Leben in der Brust.
Ach, könnten Herzen doch zur Krippe werden
Wieviel Liebe gäbe es mehr auf unsrer Erde!
(© Monika Minder)
Schönes kurzes Weihnachtsgedicht
Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die grösste ist.
(Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller)
Weihnachtsgedicht
Süsser Friede
Tannen strecken ihre Zweige aus,
Erleuchten jeden Pfad.
Bald bist auch du zu Haus,
Verlässt den langen Tag.
Was will der Schmerz in dieser Nacht,
Was rüttelt er dich nieder?
Wo Herrlichkeit im Herzen lacht,
Lebt süsser Friede!
(© Monika Minder)
Weihnachtsgedicht
Die Nacht vor dem Heiligen Abend
Die Nacht vor dem Heiligen Abend,
Da liegen die Kinder im Traum;
Sie träumen von schönen Sachen
Und von dem Weihnachtsbaum.
Und während sie schlafen und träumen,
Wird es am Himmel klar,
Und durch den Himmel fliegen,
Drei Engel wunderbar.
Sie tragen ein holdes Kindlein,
Das ist der Heilge Christ;
Er ist so fromm und freundlich,
Wie keins auf Erden ist.
Und wie es druch den Himmel
Still über die Häuser fliegt,
Schaut es in jedes Bettchen,
Wo nur ein Kindlein liegt.
Und freut sich über alle,
Die fromm und freundlich sind;
Denn solche liebt von Herzen,
Das liebe Himmelskind.
Wird sie auch reich bedenken
Mit Lust aufs allerbest,
Und wird es schön beschenken
Zum lieben Weihnachtsfest.
Heut schlafen schon die Kinder
Und sehn es nur im Traum,
Doch morgen tanzen und springen
Sie um den Weihnachtsbaum.
(Robert Reinick 1805-1934, deutscher Maler und Dichter)
Weihnachtsgedicht
Wenn die Sterne den Himmel schmücken
Wenn die Sterne den Himmel schmücken
Und die Finsternis zu strahlendem Licht wird,
Wenn Menschen sich liebend küssen
Und kein Schatten sich verbirgt,
Dann ist Weihnachten!
Wenn der Mond die Nacht farbig macht
Und die Dunkelheit vertreibt,
Wenn Hoffnung aus deinen Augen lacht
Und Kummer dem Wohlgefallen weicht,
Dann ist Weihnachten!
(© Monika Minder)
Weihnachtsgedicht
Christbaumfeier
Piano, Geige: Hupf mein Mädel (forte),
Im Christbaum zucken gelblich ein paar Lichter,
Und an die Rampe tritt Kommis und Dichter
Und stottert stockend tannendufte Worte.
Man trampelt: "Bravo, Bravo" mit den Füssen
Und prostet mit den Krügen nach dem Helden,
Indem sich schon zwei weisse Fräuleins melden,
Mit "Stille Nacht" die Menge zu begrüssen.
Man säuft, man schreit, man giert und man verlost
Die Lebenslust - Rosa, unwiderstehlich,
Bringt lächelnd ihrem Buben bei (allmählich),
Dass er mich Papa ruft. - Na danke. Prost.
(Klabund /Alfred Henschke 1890-1928, deutscher Schriftsteller)
Weihnachtsgedicht kurz
Strassen dick beschneit
Strassen dick beschneit
Ein Schlitten zieht mit viel Geläut
Durch des Winters Flockenpracht.
Leise summen Weihnachtslieder durch die stille Nacht.
(© Monika Minder)
Bekanntes Weihnachtsgedicht
Weihnachten
Markt und Strassen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!
(Joseph von Eichendorff 1788-1857, Lyriker und Schriftsteller)
Kurzes Weinachtsgedicht
In den Sternen lesen
In den Sternen lesen
Ob ich gut gewesen
Ob mein Lieben
Ob mein Hoffen
Nicht für Nichts gewesen.
Mein Herz ist für dich offen
Zeit heile mich!
Mit deinen Zaubersternen
Möcht ich das Leben lieben lernen.
(© Monika Minder)
Offizielle Homepage von Monika Minder
Bitte Zitierrechte beachten!
Kurzes bekanntes Weihnachtsgedicht
Es treibt der Wind im Winterwalde
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutscher Lyriker)
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