Adventskalender, Adventssprüche für jeden Tag

3. Adventstag - Adventsgedanken

Wenn wir das heutige Türchen an unserem Adventskalender öffnen, geht es um das Thema Glück. Glücklich und zufrieden sein und das, was uns im Leben zufriedener machen könnte. Hier erhalten Sie besinnliche und tiefsinnige Texte, Gedichte und einen schönen Bildspruch zum Ausdrucken.

Bild Spruch - 3. Tag im Advent

Kleeblatt auf Tischkante

© Bild weihnachtsgedichte-sprueche.net, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet und nicht kommerziell) kostenlos verwendet werden. Z.B. für eine Karte. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Vergiss nicht:
Man benötigt nur wenig,
um ein glückliches Leben
zu führen!

(Marc Aurel, 121-180)

Gedanken - 3. Tag im Advent

Heute ist der Tag, um glücklich zu sein

Willst du dich nicht endlich in den Genuss des Glückes bringen, die Menschen von ganzem Herzen zu lieben? Wirst du nicht endlich einmal satt und zufrieden und ersehnst und verlangst nicht weiter Beseeltes oder Unbeseeltes, nur um Lust empfinden zu können: nicht mehr Zeit, damit du länger geniessen kannst, nicht ein anderes Heim oder Land oder ein beglückenderes Klima oder sympathischere Menschen?

Wann wirst du dich lieber mit deiner Lage, wie sie zur Zeit ist, zufrieden geben und dich über alles freuen, was dein ist, und dir dabei klarmachen, dass du alles, was dir beschieden ist, der Gnade der Himmlischen verdankst?

(Marc Aurel, 121-180, römischer Philosoph, Kaiser)

Z I T A T
Aus einer tiefen Liebe, die beseligt und quält zugleich, entfaltet sich oft das reinste Glück einer unzertrennlichen Herzens- und Geisteseinheit. Sie ist der himmlische Lohn für schmerzliches Verzichten. Aber nur starke Herzen können ihn erringen.

(Otto von Leixner, 1847-1907)

Glück fängt erst an

Glück fängt erst an, wenn wir zu haushalten wissen. Haushalten mit dem Mass, damit sich Balance und Harmonie entfalten können. Zufriedenheit ist die Grundlage für Glück und sie ensteht, wo wir zu geniessen wissen, wo wir das Leben nicht verschlingen und verzehren wollen, wo wir nicht alles immer schon fertig haben wollen, sondern Freude am Gestalten unseres Lebens entwickeln. Zufriedenheit entsteht dort, wo wir das Feuer in uns, die Leidenschaft für etwas oder für jemanden entdecken und brennen lassen. Oder anders gesagt, zum Ausdruck bringen, was schon längst drängt.

(© Monika Minder, geschrieben 2018)




S P R U C H
Habt ihr nie an die himmlischen Kräfte geglaubt, an eine starke, verborgene Macht, die die Schicksale der Menschen aneinanderknüpfte?

(Henrik Ibsen, 1828-1906)



typografisches Spruchbild grün mit weisser Schrift

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Bild-Text:

Das Leben in den geringen Dingen wertzuschätzen,
ist eine Kunst des Lebens.

(© Monika Minder)




Sich an den kleinen Dingen freuen

Der heutige Mensch ist ziemlich überfressen mit allem möglichen Zeugs. Das Glück sucht er im Konsum und in materiellen Gütern. Sogar Natur und Kommunikation werden zum Konsumgut.

Und immer noch scheint dieser Mensch "Hunger" zu haben. Dabei schreit er wie ein kleines Kind, welches sofort gestillt werden möchte.

Der Mensch erwartet viel und hat dabei das Warten verlernt. Kommt die erwartete Antwort per Sms oder E-Mail nicht sofort, wird er wütend.

Doch Freude und Zufriedenheit lassen sich weder mit Gegenständen noch an bestimmten Lusterfahrungen festmachen, und erst recht nicht an stets erfüllten Erwartungen.

Wenn wir lernen vielmehr das zu schätzen, was wir gerade in diesem Moment haben und wertschätzen, was wir sind, dann geben wir der Gegenwart mehr Gewicht und mehr Lebendigkeit. Erwartungen liegen immer in der Zukunft. Das Glück aber liegt im Hier und Jetzt.

(© Text von Monika Minder)



Adventsgedanke - Glück in Zeiten von Corona

Glück wurde uns schon früh in allen möglichen Formen verkauft. Alles, was an Konsumgütern bereit steht, sollte uns glücklich machen. Sogar das Waschpulver. Der Wohlstand ist ständig gestiegen, sagt man, nur die Zufriedenheit der Menschen nicht. Wir können noch so reich sein und uns "zu-konsumieren", das Glück ist hartnäckig und wird uns nicht einfach so geschenkt. Höchstens schleicht es sich ab und an zur Hintertüre herein.

Lief da mit unserem Glück womöglich etwas falsch? Das ist, wie wenn man den Sternen zu sehr vertraut.

Seit uns Corona ins stille Kämmerchen katapultiert hat, wissen wir, dass mit unserem Glück, auf dessen Suche wir ständig sind, etwas nicht stimmen kann. Oder anders gesagt, nicht alles Gold ist, was glänzt. Und konsumieren vielleicht doch nicht das Non-plus-Ultra sein kann, und das ständig steigende Wirtschaftswachstum.

Und vielleicht ist ja sogar das Gegenteil der Fall. Denn Wirtschaftswachstum hat vieles kaputt gemacht. Und unsere Seelen sind einsam geworden, die Herzen leer.

Glück kann man nicht kaufen, diesen Spruch kennen wir alle, aber so richtig bewusst wie jetzt gerade, war er uns noch nie. Corona hat alle getroffen. Wir sind alle gleich vor diesem Virus. Einzig die Auswirkungen werden die, die ständig reicher wurden, mit Bravour bestehen. Die anderen werden erst jetzt erwachen und für das, was schon länger nicht mehr gut war, auf die Barrikaden gehen. Wenn es gut kommt.

Bei vielen wird es vielleicht zu spät sein. Aber besser spät als nie. Sich wehren gegen Ungerechtigkeiten war schon immer das beste Heilmittel gegen ein schwaches Immun- oder Abwehrsystem. Nur so kann Neues enstehen.

Die ein und anderen haben festgestellt, dass helfen und Familie und Freunde wieder treffen, glücklicher machen als Likes zu sammeln von Leuten, die man gar nicht kennt. Dass die ganze Bestätigungssucht im Netz nur dem eigenen Ego dient und weder nachhaltig noch heilsam sein kann.

Corona wird bei vielen keine grossen Änderungen herbeiführen. Sie werden so weitermachen wie gehabt. Andere werden persönlich reifer daraus hervorgehen und das Leben bewusster gestalten. Vielleicht auch mehr hinterfragen und wieder mehr mitmachen. Wenn wir nicht nur in der passiven Hoffnung verharren, sondern Zuversicht uns den aktiven Ansatz bietet, werden wir bestimmt etwas Kostbares daraus machen. Ich möchte optimistisch sein und an das Gute im Menschen glauben. So dass wir irgendwann, wenn Corona längst Geschichte geworden ist, sagen können, zum Glück...

(© H.S. Sam, 16. Nov. 2020)

Gedicht

Dein Glück ist mein ganzes Liebste

Ich wünsche mir nur, dich immer glücklich zu wissen: dass dir Trübsal und Reue für ewig erspart bleibt, das Morgenrot deiner Wangen bewahrt bleibt und der Glanz deiner Augen vor Finsternissen!

Dass dein Schlaf immer tröstet wie Träume von schönen beseligten Stunden, die still und besternt sind, dass immer, weil Fürchten und Feindschaft entfernt sind, unsrer Betten Brücken von Tänzen tönen!

Dass alle rein zu dir reden und lieb an dich schreiben, dass dein Gang durch den Garten ein holdes Geschenk wird, dass die Welt nie zu weit dir, dein Haus nie zu eng wird, denn nur wenn du glücklich bist, darf ich leben bleiben!

(Max Hermann Neisse, 1886-1941, deutscher Schriftsteller)

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