Es liedet in den Gassen.
Das nennen sie Advent.

(© Monika Minder)

Wann ist der erste Advent

2019 ?

Informationen und Gedichte zum 1. Advent und den weiteren Adventssonntagen. Wann ist der 2., der 3. und 4. Advent? Was Sie über die Adventssonntage unbedingt wissen müssen und natürlich darf das berühmteste Adventsgedicht von Rainer Maria Rilke nicht fehlen.

Der erste Advent ist immer...

... am ersten Sonntag nach dem 26. November.

Wann ist also der 1. Advent 2019?


erster Advent, 1. Dezember 2019

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet u. nicht kommerziell genutzt werden. > Nutzung Bilder

Erster Advent - Vorweihnachtszeit

Mit dem ersten Advent beginnt für viele Menschen die schöne Vorweihnachtszeit. Eine Zeit, in der wir unsere Häuser und Zimmer schmücken, uns Gedanken über Geschenke machen, Plätzchen backen und die verstaubten Kerzenreste vom letzten Jahr hervorholen. Der Advent dauert bis zum 24. Dezember.

Die Werte, die der Advent vermitteln möchte, heissen: anhalten, sich Zeit nehmen, still halten, warten und erwarten und sich auf ein besonderes Ereignis vorbereiten. Auf das Fest der Geburt Jesu von Nazareth, auf Weihnachten.

Viele Bräuche haben sich im Verlaufe der Zeit entwickelt wie zum Beispiel die vier Kerzen auf einem Adventskranz oder ein Adventskalender mit 24 Türchen mit kleinen Geschenken oder Sprüchen für jeden Tag.

Z I T A T
Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

(Alfred Delp, 1907-1945)

Wann ist der zweite, der dritte und der vierte Advent 2019?

Zweiter Advent = am 8. Dezember
Dritter Advent = am 15. Dezember
Vierter Advent = am 22. Dezember


Weihnachten ist immer am 24. Dezember

Gedanken zum 1. Advent

Advent

Dass die Welt an vielen Orten aus den Fugen ist, Krieg und Mord an der Tagesordnung sind, hat eine lange Tradition. Leider! Leben scheint ohne Probleme, ohne Streit nicht möglich zu sein. Nur, kann man denn nicht auch sinnvoll streiten und kriegen?

Würde man das können, müssten wir womöglich nicht immer wieder von vorne anfangen. Schon in den zwischenmenschlichen Beziehungen streiten wir immer wieder über dieselben grossen und kleinen Dinge. Jeder will Recht haben, keiner will nachgeben. Geht es in den grossen Kriegen nicht um dasselbe? Jeder will das Recht auf "mehr" haben. Keiner will nachgeben. Jeder meint, seine Ansicht und Meinung sei die einzig richtige.

Sollte, wie der Advent das möchte, etwas Neues, Unerwartetes auf uns zu-kommen, dann kann dies nur geschehen, wenn wir das auch wirklich zu-lassen. Der Advent spricht von Befreiung, Heil und Erlösung. Moderner ausgedrückt von Frieden, Gerechtigkeit und Hoffnung. Und diese Sehnsucht, tragen wir sie nicht alle in uns?

Wie verschüttet sind wir?

Können wir noch Vorfreude spüren in einem Zeitalter, wo wir die Möglichkeit haben, unsere Bedürfnisse sofort zu befriedigen? Oder ist die Zuschüttung mit Konsum gerade die Angst, dass etwas Unerwartetes kommen könnte, das negativ ist?

Würden wir einsam im hohen Norden leben, wäre diese Sorge durchaus angebracht. Schliesslich sind die Winter dort lang und kalt und der nächste Supermarkt weit weit weg. In der zivilisierten Welt, wo wir alles immer in Reichweite haben, können wir uns getrost mehr der Vorfreude als der Sorge zuwenden. Damit erreichen wir schon mal einen inneren Frieden. Übermässig mehr einkaufen als wir brauchen, ist Zeit- und Energieverschwendung. Geld ist auch Energie. Und schauen wir nur mal, was wieder alles im Kehricht landet.

Weniger kann mehr sein, eine alte Weisheit, die wir uns durchaus zu Herzen nehmen dürfen. Damit wächst die Hoffnung, dass der Konsum sich verändert und verlagert. Weniger, dafür aus fairem Handel. Ein grosses Nein zu all den mit Chemie gepanschten und produzierten Sachen und ein grosses Nein zu asozialen Arbeits-Bedingungen.

Jeder, der heute noch mit Luftschiffen und Geräten Chemie auf seine Felder giesst, muss gezwungen werden anders zu produzieren. Und denken wir auch daran, wie wird diese Chemie hergestellt. Wie viele Ressourcen braucht es dafür, wie viele und wie lange Transportwege, wie viele Fabriken... und wie viele Menschen werden dabei ausgebeutet. Wie viele Kriege werden geführt um an Rohstoffe zu kommen?

Mit unserem Konsum haben wir es in der Hand. Die Natur braucht mehr Wertschätzung und unsere Gesundheit auch. Für Frieden und Gerechtigkeit müssen wir noch viel mehr kämpfen und dieser Kampf beginnt in uns selber. Wir haben die Möglichkeit mit besserem Beispiel voran zu gehen und zu zeigen, dass es auch anders geht.

Mit weniger auskommen, ist kein Verlust des Selbstwertgefühls, ganz im Gegenteil. Es macht frei. Nicht abhängig zu sein von Trends und dem Gefühl, man müsse dies und jenes unbedingt haben, setzt Energien frei, die man für das nutzen kann, was man wirklich gerne tut.

(© Beat Jan, geschrieben 14. Okt. 2019)

Eines der berühmtesten Adventsgedichte

Advent - von Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)

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1. ADVENT BILDER

Kerze modern

modern gezeichnete Kerze

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Foto mit Kerze und Plätzchen

Kerze mit Plätzchen

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